Save the Date: Am 6. September diskutieren wir auf den Straßen des Schlossparkkiez

Wir wollen mit Euch die Vorschläge für den Schloßparkkiez des Architekturbüro MLA+ diskutieren und die Ergebnisse der Umfrage der Studierenden der Beuth-Hochschule. Dazu gibt es Kuchen, Getränke und Angebote für Kinder.

Wo: Kreuzung Wolfshagener Straße / Crusemarkstraße

10 – 19 Uhr Spielstraße mit Spielangeboten für Kinder

10 – 19 Uhr Themenparcours: Umfrageergebnisse, Studie von Martin Aarts/MLA+, Seminar-Arbeiten Studierende der Beuth-Hochschule, Kiezblockkonzept für Schlossparkkiez von Changing Cities, Quiz, Meinungswand

10 – 19 Uhr Gespräche und Diskussionen bei Getränken und Kuchen

13:00 Uhr Start: Studierende der Beuth-Hochschule stellen ihre Seminar-Arbeiten an unterschiedlichen Orten im Kiez vor

17:00 Uhr Vorstellung Studie von Martin Aarts/Büro MLA+

17:30 – 19:00 Uhr Diskussion mit der Möglichkeit sich zu beteiligen (Format: Fishbowldiskussion). Ständig anwesend: Cordelia Koch (Fraktionsvorsitzende B ́90/Die Grünen Pankow) Zeitweilig anwesend: Stefan Gelbhaar (Bundestagsabgeordneter B90/Grüne), Bürgerinitiativen, Lysann Schmidt (Beuth-Hochschule), Büro MLA+

Studierende der Beuth-Hochschule stellen ihre Seminar-Arbeiten vor:

13:00Uhr Breite Straße: Treffpunkt vor der Pfarrkirche

13:30Uhr Eintrachtstraße: Treffpunkt Ecke Wolfshagener Str.

14:00Uhr Kavalierstraße: Treffpunkt Ecke Wolfshagener Str.

14:30Uhr Wolfshagener Straße: Treffpunkt vor Kiezladen

15:00Uhr Crusemarkstraße: Treffpunkt vor Kiezladen

15:30Uhr Mendelstraße: Treffpunkt: Ecke Stiftsweg

Die Seminararbeiten werden voraussichtlich im Anschluss öffentlich ausgestellt.

9 Kommentare

  1. Adrian S.

    Die Studierenden haben offenbar etwas wichtiges übersehen oder ignoriert. Das ganze passt doch überhaupt nicht mit dem geplanten Ausbau des Freibads Pankow und vielleicht einer weiteren Schule auf dem Gelände zusammen. Dadurch entsteht doch noch mehr Verkehr.
    Die umliegenden Straßen sind immer zugeparkt und im Sommer wird auch auf den Gehwegen vor dem Bad geparkt.
    3700 Besucher pro Tag im Sommer 2019
    und nach dem Umbau ist dann ganzjährig geöffnet. Zugegeben ein Teil kommt mit dem öpv.
    Die Zugangsstraßen und Querstraßen zum Freibad: Kavalierstr., Straße am Schlosspark, Crusemarkstr. Wolfshagenerstr, Amalien Park, Mendelstr. und der Stiftsweg sind überhaupt nicht dafür gemacht. Dann sollen dort statt Parkplätzen, Grünpflanzen, Blumenbeete um zu Gärtnern und Bänke stehen. Soll man entspannt da sitzen während Schulbusse und gefühlt halb Berlin mit dem Auto zum Freibad vorbei rast. Klingt ja echt einladend und wirklich sehr erholsam…
    In der Nähe gibt es wie andere schon geschrieben haben 2 schöne Parks. Ansonsten muss man halt mal aus der eigenen Komfortzone raus und in die Natur rausfahren.
    Eine Kiezgarage wo soll die denn stehen, alles wird bzw. ist zugebaut, vielleicht auf dem Gelände des Freibads? Die ganzen hinzugezogen bzw. online befragten kommen anscheinend alle vom Dorf.
    Ich frage mich wie einige ihre lieben (auch älteren) Verwandten/Angehörigen
    besuchen oder mal beim Transport von schweren Dingen helfen. Nicht jedes kleine dörfliche Nest hat einen Övp Anschluss…
    Nebenbei ich wohne in einer der genannten Straßen und fahre im Augenblick nur noch Fahrrad, auch zur Arbeit.

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  2. Hans Hagedorn

    Die ersten Entwürfe aber auch die kritischen Kommentare finde ich super interessant. Freue mich auf eine gute Diskussion am kommenden Sonntag in der Nachbarschaft!

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  3. Hannah

    Hier liegt ein Missverständnis bezüglich der Spielstraße in der Crusemarkstraße vor: Das ist keine dauerhafte Neuregelung, sondern nur eine Absperrung am 6. September wie auch bei Kiezfesten üblich. Spielstraße in dem Sinne: Hier wird es Angebote für Kinder geben.

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  4. Steffen P. Rohwedder

    Die Crusemarkstraße als Spielstraße? Gehts noch? Dass direkt daneben der riesige Schlosspark mit unbegrenzten Spielmöglichkeiten für Kinder ist, habt Ihr schon mitbekommen? Am Prenzlauer Berg mag die Spielstraßenidee ihre Berechtigung haben. Denn dort sucht man Parkanlagen und Spielplätze im Nahbereich häufig vergebens. Aber in Pankow Zentrum? Offenbar versuchen hier einige Zugezogene sich mit aller Gewalt ihr Umfeld zurechtzuzimmern.

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  5. Martin Laube

    Danke für das Ermöglichen von Bürgerbeteiligung mittels Einwurfes einer luxuriösen Kartonbroschüre im Mehrfarbdruck mit der URL. Ein Flugi hätte es auch schon getan. Kaum vorstellbar, dass eine Mehrheit der Kiezbewohner so infantil sein sollte, eine Selbstverbarrikadierung des öffentlichen Straßenraumes, der Bestandteil der staatlichen, infrastrukturellen Daseinsvorsorge ist, gutzuheißen. Dies zudem, obgleich sich eine von zwei grünen Oasen in geringer Laufweite befindet und es sich dort ganz ohne Kfz-Verkehr entspannen lässt. Das Setzen von Nadelstichen in Form einer Sandburgenbau-Mentalität im Stadtgebiet durch B‘90/Grüne steht im eklatanten Widerspruch zur stillschweigenden Hinnahmepolitik der grünen Verkehrssenatorin Günther, das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) anzuweisen, einer neuen Flotte von 4700 Mietwagen Konzessionen zu erteilen, die unter Konzernregie zusätzlich die Straßen verstopfen und Parkraum zustellen. Würden die Anwohner wohl Zeit finden wollen, sich müßiggängerisch auf Parkbänken in der auch am Tage ziemlich dunklen Wolfshagener zu verlustigen, gleichwohl sie doch hauptsächlich mit dem Beschaffen des Fruchtgenusses der Immobilienbesitzer, Energiekonzerne, Versicherungen etc.etc. eingespannt sind? Wären die Anwohner bereit, ihre via Internet bestellten Konsumgüter aus einer an der nächsten Hauptstraße aufgestellten Depotbox selber abzuholen? Ist das eigentlich nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für das Architekturbüro MLA+ ? Wer trägt bis jetzt die Kosten? Außer dem angepeilten Steuerzahler, versteht sich…

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  6. Ralf Kündiger

    Eine Spielstraße verträgt das Kiez m.E. neben der Fahrradstraße nicht. Es besteht ein deutlicher Anliegerverkehr. Bei dem nahen Schlosspark, der Grünfläche am Ende der “kleinen Kavalierstraße” besteht dafür keine erkennbare Notwendigkeit. Eine Spielstraße würde eher zu einer weiteren Behinderung des notwendigen Verkehrs führen, eine scheinbare Sicherheit für Kinder bedeuten mit der Gefahr von Unfällen.

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